Lasterhöhung im Bestand
Fundamentverstärkung unter voller Last



Die Vorteile auf einen Blick:


  • Fundamentunterfangungen und Abfangkonstruktionen sind nicht notwendig.

  • Keine Verformungen im Gebäude durch Bewegungen aus der Baumaßnahme.

  • Das vorhandene Fundament bleibt über die gesamte Baumaßnahme voll Funktionsfähig.



 

 

Das Problem



Ein vorhandenes Gebäude soll umgenutzt werden. Dabei stellen sich nicht selten folgende Probleme:

  • Die Nutzlasten müssen aufgrund einer geänderten Nutzung gehöht werden.

  • Eine Aufstockung wird geplant.

  • Einbauten oder Zwischendecken sind vorgesehen.

  • Schwere Einzellasten z.B. aus Maschinen sollen abgetragen werden.

Bei allen Problemfeldern erhöhen sich auch die Belastungen der Fundamente. Oftmals kann die Bodenpressung aufgrund des anstehenden Bodens oder der vorhandenen Bewehrung nicht erhöht werden.

Eine Verstärkung der Fundamente wird notwendig. Nicht selten soll die Nutzung des Gebäudes so wenig als möglich eingeschränkt werden, so daß kaum eine Entlastung des Fundamentes für die Baumaßnahme möglich ist.

 

Die Lösung



Statisch besteht das Problem in einer zu kleinen Fundamentfläche und zu geringen Momententragfähigkeit des Fundament­körpers.

Neuere Untersuchungen für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse ermöglichen hierfür eine einfache Lösung:

  • Das Fundament wird verbreitert

  • das Fundament wird durch einen Auf­beton verstärkt.

  • die notwendige Bewehrung im neuen Fundamentteil wird im bestehenden Fundament eingeklebt

Damit die Kräfte über die Fuge zwischen altem und neu betoniertem Fundamentteil übertragen werden können müssen diese Flächen mit dem hd-Wasserstrahl aufgerauht werden. Zudem wird eine Verbund­bewehrung angeordnet, die das Abscheren in der Verbundfuge wirksam und nachweisbar verhindert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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